...der Welpe alleine im Garten....

…der Welpe alleine im Garten….

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Jack, der Terrier-Welpe ist bei Familie Russell eingezogen.

Nachdem er sich im Haus bereits auskennt, darf er nun den Garten erkunden.

Ist ja eingezäunt, denkt Herr Russell, so dass man den Kleinen getrost mal alleine draußen lassen kann.

So beschäftigt sich der Welpe selbstständig mit Buddeln, Komposthaufen, usw., findet es nur komisch, das er sich selbst erziehen soll.

Da gehen Passanten vorbei, die den Kleinen putzig finden und ihn kurz „fixieren“:

Jack schlägt das Herz bis zum Hals: „Alarm“, „Wuff“ !

Komisch, das niemand reagiert, Mama wäre sofort da gewesen. Er bemerkt auch, das die Spaziergänger inzwischen „geflüchtet“ sind.

So hat Jack, der Welpe zwei wichtige Dinge gelernt:

  1. die Menschen im Haus sind keine richtigen Sozialpartner, d.h. er stellt fest, er ist alleine auf der Welt.

  2. Menschen braucht man nicht so ernst nehmen, da diese schon vor einem Welpen flüchten.

Hier hatte zuerst nicht der Mensch, sondern der Welpe ein Problem:

er hat bemerkt, das er eine Rolle zu erfüllen hat, für die normalerweise erwachsene Tiere zuständig sind:

die Kontrolle bzw. Verteidigung des Territoriums.

Deshalb wird der Hund in Zukunft auch nicht mehr auf Rufen aus dem Haus reagieren, wenn seine „Existenz“ gefährdet ist.

Da dieses Verhalten sich manifestiert hat und der Hund jetzt lautstark bellt, wenn „Gefahr“ droht, geht man nun in eine „Hundewerkstatt“, um dieses (seltsame???) Verhalten reparieren zu lassen  ……