Dressieren, trainieren oder erziehen?

Dressieren, trainieren oder erziehen?

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Dressieren,trainieren oder erziehen

Dressieren, trainieren oder erziehen?
Um es auf den Punkt zu bringen: Müsste man denn nicht ganz klar
unterscheiden daß das eine Dressur heißen muss und das andere
Erziehung? Und dass dann dieses „andressierte“ trainiert werden
muss, ist ja auch klar. Durch ständiges Wiederholen des Vorganges
„xy“ wird dann „das Verhalten gefestigt“. So nennt man dass
dann …
Los geht die Verwirrung bereits mit dem Durcheinander der
Begriffe. Dressur hat mit Erziehung nicht viel zu tun und umgekehrt,
oder „erziehen“ wir unsere Kinder dann auch mit Gummibärchen,
wenn wir ihnen zeigen, wie man z.B. die Toilette benutzt?
Wir adoptieren einen Hund (egal ob aus dem Ausland oder als
Welpen), damit haben wir eine Wahl gemacht – der Hund hatte
keine. Damit haben wir die Verantwortung übernommen, das
fortzuführen, was der Hund in seiner natürlichen Familie hätte
lernen und erfahren sollen. Das ist unsere Verantwortung: Den
Hund fit zu machen, um in dieser komplexen Welt und in unserer
Gesellschaft in Sicherheit leben zu können und SEINE Bedürfnisse
erfüllt zu kriegen. Der Hund hat ein Recht auf Erziehung und
Fü(h)rsorge. Dabei kann es nur um Erziehung gehen und nicht um
Dressur!
Erziehung ist ein sozialer Prozess, der damit beginnt, dass der
Erzieher versucht, sich in den zu Erziehenden hineinzuversetzen,
Empathie entwickelt und dabei erst einmal die eigenen Bedürfnisse
hinten anstellt (das tun auch viele Hunde erst einmal)…..
Stattdessen wird der Hund oft ent-hund-licht (z.B. Antijagdtraining),
die Bedürfnisse des Menschen dem Hund über-gestülpt
(aufgefüttert) und seine Persönlichkeit ignoriert, Ausdrucksverhalten
nicht gesehen, oder getan, als ob es keine kommunikative
Bedeutung hätte. Verhalten ist aber immer Ausdruck von Emotionen
und Gefühlen. Daraus könnten dann Haltungen und Einstellungen
werden….
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