Es wird behauptet.....

Es wird behauptet…..

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Es wird behauptet, der Hund:
– muss gehorchen, auch wenn die „Befehle“ noch so sinnfrei sind (Kadavergehorsam)
– braucht viel Bewegung, weil Hunde sind Lauftiere, deshalb muss er mindestens dreimal täglich „um
den Pudding“ geführt werden, auch wenn das für ihn noch so stupide und ohne Sinn ist.
– macht „das“ mit anderen Hunden schon selbst aus. Was soll er auch machen, wenn wieder mal
so ein „tut-nix-Hund“ frontal auf ihn zuprescht, während die 2beiner schön brav zugucken. Wäre
er alleine, könnte er sich aus dem Staub machen, er hat aber seinen Hausmenschen dabei, den kann er ja nicht
zurücklassen, schließlich ist er als Hund ja sozial veranlagt.
– soll auf der Hundewiese nett zu allen Hunden sein,  klappt das mal nicht (es gibt Ärger…), sprechen wir
gerne davon, dass dieser Hund wohl schlecht sozialisiert wäre. Dabei ist er doch gar nicht mit Sozial – sondern mit   Territorialverhalten beschäftigt. Die anderen Hunde auf der Wiese sind nämlich schlicht und einfach – Rudelfremde!
Diese will man im eigenen Revier (das man vorher auch ausgiebig markiert hat) natürlich nicht haben…. Oder was würden Sie   tun, wenn Sie heimkämen und auf Ihrer Couch sitzt ein völlig fremder Mensch (eventuell noch gleichgeschlechtlicher Art) und   trinkt Ihr gutes fränkisches Bier, usw. ?????
– muss auch mal schnuppern gehen. Finden darf er aber nix, sonst bekommt er Ärger. Schließlich sind wir doch zum spazieren      gehen unterwegs.
– will nur spielen. Völlig klar!!! Wir gehen ja auch in die Stadt und spielen mit wildfremden Menschen………. und in der Natur          besuchen sich dann wohl benachbarte Hunderudel. Zum Zeichen der Freundschaft bringen sie sich gegenseitig Knochen oder      Leckerlies mit!
– muss lernen, mit seiner Freiheit umzugehen (ohne Leine)! Dabei frag ich mich, was daran frei ist, wenn man etwas muss??
– mein Hund ist mein bester Kumpel!!! Kumpels gehen auch mal mit einem anderen Kumpel aus….in einer Familie aber gibt es      Ver – bind – lichkeiten (Bindung)……
– wird mit Leckerlie erzogen, dies geschieht nur durch positive Verstärkung und ohne Druck. Zum Einen ist Erziehung mit                Handfütterung utopisch, da längst bekannt ist, dass Handfütterung zu penetranterem Verhalten führt (Respektlosigkeit), zum    Anderen ist es sehr wohl Druck, wenn die Bestätigung einmal ausbleibt. Es ist auch Druck, wenn man einen Hund zwingt,
Verhalten zu lernen, dass für ihn keinen Sinn ergibt. Dass man hier versucht, mit einem Bezahlsystem den Hund zum                      funktionieren zu bringen, ist eine weitere perfide Sache, ganz im Zeichen der Zeit (der Knopf auf der Fernbedienung). Hier            definiert sich das Tier über Leistung – weil ich etwas leiste, bin ich wert – voll!!! Das heißt aber auch, bleibt die Leistung aus,          fühlt man sich wert – los!!! Allein dies zeigt, dass man hier das falsche Haustier hat: man möchte etwas, das aussieht wie ein
Hund, jedoch keinen eigenen Charakter und auch keine Bedürfnisse hat. So ein Haustier gibt es aber nicht.
Schade für den Hund :-( :-( :-(